Berlin Kreuzberg: Street Art, Kanäle und Gegenkultur
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Berlin Kreuzberg: Street Art, Kanäle und Gegenkultur

Berlin, Deutschland

12 Sehenswürdigkeiten
Berlin, Deutschland

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Was Sie Erleben Werden

Bei dieser Audio-Tour Berlin Kreuzberg: Street Art, Kanäle und Gegenkultur in Berlin entdecken Sie 12 sorgfältig ausgewählte Sehenswürdigkeiten, jede mit ihrer eigenen Geschichte. Die Tour ist so konzipiert, dass Sie sie in Ihrem eigenen Tempo absolvieren können, mit GPS-Navigation, die Sie von einem Ort zum nächsten führt.

Über Diese Tour

Diese Tour erkundet das Görlitzer Bahnhof-Gebiet in Kreuzberg, den Görlitzer Park und die Kanalwege entlang des Landwehrkanals zwischen der Lohmühlenbrücke und der Admiralbrücke. Sie konzentriert sich auf Street Art, Migrationsgeschichten, Punk- und Clubkultur sowie das Alltagsleben rund um das Kottbusser Tor, die Oranienstraße, das Maybachufer und den ehemaligen Krankenhauskomplex am Mariannenplatz.

Sehenswürdigkeiten

Görlitzer Bahnhof-Areal
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Görlitzer Bahnhof-Areal

Street‑Art‑Korridor unter den U1‑Gleisen

Dieser Halt führt in den lauten Skalitzer Straße‑Korridor rund um die U1‑Station Görlitzer Bahnhof ein, mit seiner dichten Schichtung aus Graffiti, Tags, Plakaten und Wandbildern. Das Skript sollte die Geschichte des ehemaligen Görlitzer Fernbahnhofs erklären, dessen Gelände später zum Görlitzer Park wurde, und wie die aufgeständerte U‑Bahn das städtische Gefüge Kreuzbergs prägte. Es sollte diesen Abschnitt als Freiluftgalerie und Kommunikationswand für politische Parolen, subkulturelle Symbole und Nachbarschaftsbotschaften hervorheben. Eine Anekdote könnte darauf eingehen, wie Anwohner und Künstler dafür kämpften, legale Graffiti‑Flächen während Debatten über Umgestaltungspläne zu erhalten. Eine weitere könnte erwähnen, wie das raue Image der Gegend einst Investitionen abschreckte und dadurch indirekt preiswerte Räume für Künstler und migrantische Betriebe schützte.

Spreewaldplatz und Parkeingang
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Spreewaldplatz und Parkeingang

Von den belebten Straßen in den Görlitzer Park

Dieser Halt behandelt den Spreewaldplatz als Übergangsplatz zwischen dem Verkehr der Skalitzer Straße und der Grünfläche des Görlitzer Parks. Die Erzählung sollte die sichtbaren Spielplätze, den offenen Raum, die nahegelegenen Wohnblocks und den Hauptweg in den Park auf dem Gelände der ehemaligen Bahn beschreiben. Sie sollte erklären, wie der Abriss des alten Bahnhofs eine Narbe hinterließ, die nach und nach in öffentlichen Raum verwandelt wurde. Eine Anekdote könnte Nachbarschaftskampagnen schildern, die das verfallene Bahngelände in einen Park statt in intensive Bebauung umwandeln wollten. Eine weitere kann erwähnen, wie der Spreewaldplatz zeitweise Treffpunkt für Demonstrationen und Stadtteilfeste war und so seine doppelte Rolle als lokaler Treffpunkt und politische Bühne zeigt.

Görlitzer Park Kernwege
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Görlitzer Park Kernwege

Grüne Hänge auf ehemaligen Bahngeländen

Hier verlagert sich der Fokus auf die inneren Wege und Aussichtspunkte des Görlitzer Parks, mit grasbewachsenen Hängen, Bäumen und Überresten des alten Bahngeländes. Das Skript sollte darlegen, wie der Park Kreuzbergs soziale Spannungen widerspiegelt: ein beliebter Picknickplatz, informelle Sportflächen, aber auch ein Ort des Drogenhandels, starker polizeilicher Präsenz und medialer Debatten. Es kann hervorrufen, wie die unebene Topografie auf alte Gleise und Bahnsteige hinweist, die jetzt unter Grün verborgen sind. Eine Anekdote könnte frühe Gemeinschaftsgärten und Spielplatzprojekte erwähnen, die von Anwohnern in den Jahren nach dem Mauerfall angelegt wurden, um ihr Recht durchzusetzen, den Raum mitzugestalten. Eine andere könnte an eine konkrete Nachbarschaftsinitiative erinnern, die mit den Behörden über Polizeistrategien im Park verhandelte und so lokale Selbstorganisation veranschaulicht.

Lohmühlenbrücke
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Lohmühlenbrücke

Brücke zwischen Kreuzberg und Treptow

Dieser Halt nutzt die Lohmühlenbrücke als Aussichtspunkt über den Landwehrkanal und in Richtung Treptow. Die Erzählung sollte den Kanal als künstlich angelegten Wasserweg beschreiben, der einst dem Güter- und Industrieverkehr diente und heute zu einer Freizeit- und Promenadenachse geworden ist. Es sollte hervorgehoben werden, wie diese Brücke eine Grenze zwischen den früheren Ost- und West-Berliner Vierteln markiert, auch wenn diese Teilung heute unsichtbar ist. Eine Anekdote könnte örtliche Geschichten aufgreifen, in denen sich Menschen nach dem Mauerfall auf oder in der Nähe der Brücke trafen und Viertel erkundeten, die lange weit entfernt wirkten. Eine andere könnte ein kleines Gemeinschaftsprojekt erwähnen, bei dem informelle Sitzgelegenheiten geschaffen oder Guerilla-Gärten in der Nähe der Brücke angelegt wurden, was den Wunsch der Anwohner widerspiegelt, das Ufer für sich zu beanspruchen.

Landwehrkanal Maybachufer
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Landwehrkanal Maybachufer

Baumgesäumte Kanalpromenade und Ufer

Dieser Halt folgt dem Landwehrkanal entlang des Maybachufers und betont weite Wasserblicke, vertäute Boote und die baumgesäumte Promenade. Die Erzählung sollte erklären, wie der Kanal einst als wichtige industrielle Verkehrsader fungierte und später zu einer Freizeitlandschaft wurde, in der Menschen angeln, am Ufer sitzen und Radfahrer vorbeifahren. Sie kann die charakteristischen metallenen Geländer, Stufen hinunter zum Wasser und lange Reihen von Platanen erwähnen, die die Atmosphäre prägen. Eine Anekdote könnte beschreiben, wie sich Eis auf dem Kanal in besonders kalten Wintern trotz offizieller Warnungen kurzzeitig in einen ungewöhnlichen Spielplatz verwandelt. Eine andere könnte an ein lokales Kunstprojekt erinnern, das die Wasseroberfläche oder das gegenüberliegende Ufer als Leinwand für temporäre Lichtinstallationen nutzte und so die kulturelle Rolle des Kanals unterstrich.

Türkischer Markt Maybachufer
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Türkischer Markt Maybachufer

Lebhafter türkischer Markt am Kanal

Dieser Halt konzentriert sich auf den Türkischen Markt am Maybachufer, der an Markttagen das Kanalufer in einen geschäftigen Basar verwandelt. Das Skript sollte Stände beschreiben, die Obst, Gemüse, Kräuter, Stoffe, Streetfood und Haushaltswaren verkaufen, begleitet vom Klang des Feilschens in mehreren Sprachen. Es sollte den Markt in die Geschichte der hier sesshaft gewordenen türkischen Gastarbeiter und der von ihnen gegründeten Geschäfte in Kreuzberg einordnen. Eine Anekdote könnte sich um einen seit langem bestehenden Familienstand drehen, der sich von einfachem Gemüseverkauf zu regionalen Spezialitäten erweiterte, als neue Kunden hinzukamen. Eine weitere könnte erwähnen, wie gelegentlich Musiker entlang der Marktmeile auftreten und den Spaziergang in eine improvisierte Klangkulisse fürs Einkaufen und Zusammensein verwandeln.

Kottbusser Tor
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Kottbusser Tor

Geschäftiger Knotenpunkt von U‑Bahn, Wohnblocks und Graffiti

Dieser Stopp behandelt Kottbusser Tor, oder „Kotti“, als chaotischen Kreuzungspunkt von Hochbahnlinien, großen Nachkriegswohnkomplexen, Läden und dichtem Graffiti. Die Erzählung sollte seinen Ruf als Zentrum der migrantischen Communities Kreuzbergs, linker Politik und des Nachtlebens thematisieren, ebenso wie die anhaltenden Probleme mit Armut und Drogenkonsum. Sie sollte auf die Betonarchitektur, die Neonbeschilderung und die Schichten aus Plakaten und Tags rund um die Station hinweisen. Eine Anekdote könnte ein von Anwohnern eingerichtetes Protestcamp am Rand des Platzes beschreiben, um auf steigende Mieten und Verdrängung aufmerksam zu machen. Eine andere könnte Geschichten von frühen Punkbands erzählen, die die überdachten Bereiche in der Nähe der Gleise als informelle Treffpunkte nutzten, bevor sie zu Konzerten in der Nähe aufbrachen.

Oranienstraße
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Oranienstraße

Alternative Hauptstraße von Kreuzberg SO36

Diese Station folgt der Oranienstraße als einer wichtigen Lebensader, gesäumt von unabhängigen Läden, Bars, Imbissen und kleinen Galerien. Die Erzählung sollte nachzeichnen, wie sich die Straße von einem Arbeiterkorridor zu einem Zentrum von Hausbesetzungen, linken Buchläden und experimentellen Veranstaltungsorten entwickelte und später zum Symbol des gentrifizierenden Kreuzbergs wurde. Sichtbare Details sind ältere Mietshausfassaden, kleine Ladenfronten und Streetart an Haustüren und Rollläden. Eine Anekdote könnte von einem heute etablierten Café oder einer Bar erzählen, die in der Besetzerzeit als illegale oder halb-legale Kollektivstätte begann. Eine weitere könnte schildern, wie eine bestimmte Hausnummer nach Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern und Polizei bei Räumungsversuchen landesweit bekannt wurde und die Oranienstraße in breitere politische Debatten einbettete.

Mariannenplatz und Bethanien
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Mariannenplatz und Bethanien

Ehemaliges Krankenhaus, heute Kultur- und Gemeinschaftszentrum

Dieser Stopp erkundet den Mariannenplatz und den Innenhof des Kunstquartier Bethanien, untergebracht in einem historischen ehemaligen Krankenhauskomplex. Das Skript sollte das imposante Backsteingebäude, die Bogenfenster und den zentralen Turm beschreiben, die um einen grünen Platz gruppiert sind, auf dem oft Zusammenkünfte stattfinden und Menschen sich entspannen. Es sollte Bethaniens Weg vom karitativen Institut über einen teils verlassenen Ort hin zu einem Fokus von Hausbesetzungen und Kulturpolitik skizzieren, bevor es in ein Kunst- und Gemeinschaftszentrum umgewandelt wurde. Eine Anekdote könnte eine konkrete Besetzung eines Flügels des Gebäudes nacherzählen, die zum Symbol der autonomen Bewegung Kreuzbergs wurde. Eine andere kann eine frühe Ausstellung oder ein frühes Projekt hier von Einwanderer- oder Geflüchtetenkünstler*innen hervorheben und zeigen, wie Bethanien institutionelle Türen für marginalisierte Stimmen öffnete.

SO36 Club-Außenansicht
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SO36 Club-Außenansicht

Legendäre Fassade eines Punk- und Subkultur-Lokals

Diese Station richtet den Blick auf die Außenansicht des SO36, eines langjährigen Clubs in der Oranienstraße, der nach der ehemaligen Postleitzahl Kreuzbergs benannt ist. Die Erzählung sollte die schlichte Straßenfront, die Poster, Aufkleber und Graffiti beschreiben und die Bedeutung des Clubs für die Punk-, Hardcore-, queere und migrantischen Nachtlebenszenen erklären. Sie kann darlegen, wie der Veranstaltungsort politischen Druck, Lärmklagen und wechselnde Trends überstanden hat und dennoch als Bezugspunkt der alternativen Kultur erhalten blieb. Eine Anekdote könnte an ein berüchtigt chaotisches Konzert oder Ereignis erinnern, das den Ruf des SO36 als wilde, Grenzen sprengende Location festigte. Eine andere könnte eine Themennacht erwähnen, die türkische, arabische und deutsche Musik zusammenbrachte und veranschaulichte, wie der Club mit dem Überschreiten kultureller Grenzen experimentierte.

Wrangelkiez Seitenstraßen
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Wrangelkiez Seitenstraßen

Enge Seitenstraßen voller Kunst und Alltag

Dieser Halt führt die Zuhörer durch die kleineren Seitenstraßen im Wrangelkiez, mit ihrem Mix aus Mietshäusern, Eckkneipen, kleinen Läden und reichlich Straßenkunst. Die Erzählung sollte den intimen Maßstab betonen: schmale Wege, an Geländern angeschlossene Fahrräder, Fensteraltäre und improvisierte Bepflanzungen auf Balkonen und Gehwegen. Sie sollte die sichtbaren Wandbilder und Tags mit dem kreativen Ruf des Viertels und dem umkämpften Wohnungsmarkt verbinden. Eine Anekdote könnte eine Hofmauer hervorheben, die zur wechselnden Leinwand lokaler Künstler wurde, manchmal über Nacht neu bemalt. Eine andere könnte ein kleines Nachbarschaftsfest oder eine Straßenparty beschreiben, organisiert von Anwohnern, bei der DJs, Kinderspiele und Imbissstände die ruhigen Straßen für kurze Zeit in eine gemeinsame Bühne verwandeln.

Admiralbrücke
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Admiralbrücke

Kanalbrücke und abendlicher Treffpunkt

Dieser letzte Halt konzentriert sich auf die Admiralbrücke, eine historische Steinbrücke über den Landwehrkanal, die zu einem beliebten Treffpunkt am Abend geworden ist. Das Skript sollte die niedrigen Bögen, die Perspektiven entlang des Kanals und die Menschen beschreiben, die auf den Brüstungen oder Stufen sitzen, besonders bei Sonnenuntergang. Es sollte erklären, wie die entspannte, soziale Atmosphäre der Brücke sie zu einem Symbol des öffentlichen Lebens in Kreuzberg machte, zugleich aber Debatten über Lärm, Müll und Regulierung auslöste. Eine Anekdote könnte an eine Zeit erinnern, in der Polizei und lokale Behörden versuchten, Zusammenkünfte hier einzuschränken, was Verhandlungen mit Anwohnern und Stammgästen nach sich zog. Eine andere könnte ein spontanes akustisches Konzert oder eine Poetry‑Lesung erwähnen, die die Brücke in eine vorübergehende Freiluftbühne verwandelte und die spontane Kreativität Kreuzbergs einfing.

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Tour-Details

  • Zugang

    Kostenlos

  • Haltestellen

    12 Sehenswürdigkeiten

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