
Berlin Friedrichshain–Kreuzberg: Essen, Nachtleben und Street Art
Berlin, Deutschland
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Was Sie Erleben Werden
Bei dieser Audio-Tour Berlin Friedrichshain–Kreuzberg: Essen, Nachtleben und Street Art in Berlin entdecken Sie 12 sorgfältig ausgewählte Sehenswürdigkeiten, jede mit ihrer eigenen Geschichte. Die Tour ist so konzipiert, dass Sie sie in Ihrem eigenen Tempo absolvieren können, mit GPS-Navigation, die Sie von einem Ort zum nächsten führt.
Über Diese Tour
Diese Tour erkundet Berlins Friedrichshain und das angrenzende Kreuzberg und konzentriert sich auf den Boxhagener Platz, die Simon-Dach-Straße und das RAW-Gelände. Sie behandelt lokale Märkte, lässige Essensmeilen und ehemalige Industrieflächen sowie die East Side Gallery und die Oberbaumbrücke. Thematisch geht es um den städtischen Wandel nach der Wiedervereinigung, Street Art, Nachtlebenskultur und alltägliche Essgewohnheiten.
Sehenswürdigkeiten

Boxhagener Platz
Kiezplatz mit Wochenmarktleben
Diese Station stellt den Boxhagener Platz vor, lokal als „Boxi“ bekannt, einen baumreichen Platz, gesäumt von Altbauten aus dem späten 19. Jahrhundert und belebten Cafés. Das Skript sollte den Wochenmarkt an Markttagen beschreiben, mit seiner Mischung aus Obst und Gemüse, Streetfood und Gemeinschaftsständen, und ihn dem ruhigeren Wochentagsambiente gegenüberstellen. Es sollte Boxi im ehemaligen Ostberlin verorten und die Veränderungen nach dem Mauerfall nennen, als Bars und Stände mit Bio‑Angeboten aufkamen. Eine Anekdote könnte die beliebte Sonntags-Flohmarktszene als Treffpunkt für Studierende, Familien und Schnäppchenjäger erwähnen, eine andere, wie sich einige langjährige Bewohner an die zweckmäßigere Marktkultur der DDR‑Zeit hier erinnern.

Simon-Dach-Straße
Restaurant- und Barmeile abseits des Boxhagener Platzes
Dieser Halt behandelt die Simon-Dach-Straße als dichten Korridor aus Bars, Cafés und Restaurants, dessen Popularität nach der Wiedervereinigung explosionsartig zunahm. Das Skript sollte den vorkriegszeitlichen Wohncharakter der Straße erwähnen, ihre DDR‑Jahre als relativ ruhige Seitenstraße und den raschen Wandel in den 1990er‑ und 2000er‑Jahren. Es sollte hervorheben, wie mehrsprachige Speisekarten, Außenbestuhlung und vielfältige Küchen das Aufkommen des Tourismus und neuer Migrantengemeinschaften widerspiegeln. Eine Anekdote könnte beschreiben, wie Anwohner einst Petitionen wegen Lärms und Kneipengenehmigungen organisierten, während eine andere von den frühen, winzigen Bars erzählen könnte, die mit provisorischen Möbeln und selbstgemachten Cocktails begannen, bevor das Viertel zum Mainstream wurde.

Grünberger-Straßen-Korridor
Lässige Imbissstellen und alltägliche Essgelegenheiten
Dieser Halt konzentriert sich auf die Grünberger Straße als einen gemischteren, alltäglicheren Gastronomiekorridor im Vergleich zur barlastigen Simon-Dach-Straße. Das Script sollte Döner- und Falafelbuden, Bäckereien, vietnamesische und andere asiatische Imbisse sowie kleine Späti-Kioske hervorheben und sie mit Einwanderungswellen und Berlins informeller spätabendlicher Esskultur verbinden. Es sollte die typische Berliner Imbisstradition erwähnen und wie schnelle, günstige Speisen zum lokalen Lebensstil passen. Eine Anekdote könnte eine berühmt großzügige Döner-Portion oder eine beliebte, familiengeführte Bäckerei nennen, die Einheimische empfehlen; eine andere könnte daran erinnern, wie manche Imbisse während großer Fußballturniere durchgehend offen blieben und die Menschen hinaus auf den Bürgersteig zogen.

Markthalle Neun
Historische Markthalle und modernes Food-Zentrum
Dieser Halt stellt die Markthalle Neun als Kontrast zum offenen Markt auf dem Boxi dar und hebt ihre Eisen- und Ziegelbauweise des 19. Jahrhunderts sowie ihre Rolle als eine der wenigen erhaltenen überdachten Markthallen Berlins hervor. Das Skript sollte erklären, wie Markthallen einst die Stadtviertel mit Lebensmitteln versorgten und wie diese hier später zu kuratierten Food‑Events und Street‑Food‑Märkten umschlug. Es sollte Debatten über steigende Preise und Zugänglichkeit neben der Begeisterung für regionale und internationale Spezialitäten erwähnen. Eine Anekdote könnte an einen frühen "Street Food Thursday" erinnern, der riesige Schlangen für Bao oder Tacos anzog, und eine andere könnte ältere Kreuzbergerinnen und Kreuzberger schildern, die sich daran erinnern, die Halle vor ihrer Neuinterpretation als praktischen Ort für den Wocheneinkauf genutzt zu haben.

Rigaer Straße und Umgebung
Hausbesetzungen, Hinterhofbars und politische Graffiti
Dieser Stopp stellt die Rigaer Straße und ihre Umgebung als Symbol linker Hausbesetzungskultur, Mieter*innenkämpfe und alternativer Hinterhofbars vor, dabei ausschließlich von außen betrachtet. Das Skript sollte darlegen, wie nach der Wiedervereinigung leerstehende oder vernachlässigte Gebäude zu Hausbesetzungen wurden und später zu Konfliktorten im Zuge von Räumungen und Renovierungen. Polizeiliche Einsätze und Demonstrationen im Viertel sollten vorsichtig erwähnt werden, ohne zu sensationalisieren. Eine Anekdote könnte eine bekannte Hausfassade erwähnen, die während eines hitzigen Räumungsstreits mit Bannern behangen war, und eine andere könnte an die eher unaufdringlichen Hinterhofbars erinnern, die saisonal öffneten, mit zusammengewürfelten Möbeln und provisorischen Bühnen, versteckt hinter den Vorderhäusern.

Eingang zum RAW-Gelände
Ehemaliges Eisenbahnwerk, heute Kultur- und Partyzone
Dieser Halt stellt den Eingang zum RAW-Gelände als Tor zu einem weitläufigen ehemaligen Eisenbahnreparaturwerk vor, das heute voller Bars, Imbissstände, Clubs, Kletterwände und Veranstaltungsräume ist. Das Skript sollte die verbleibenden Industrieanlagen, Gleise und Backsteinwerkstätten beschreiben und die Ursprünge des Areals als Wartungskomplex in der Eisenbahnzeit sowie seine halb-offizielle kulturelle Weiternutzung nach dem Fall der Mauer erklären. Es sollte die dichte Street-Art und die Murals hervorheben, die am Eingang zu sehen sind. Eine Anekdote könnte an frühe informelle Raves oder Skate-Events erinnern, die zwischen den verfallenen Schuppen stattfanden, und eine andere beschreiben, wie Essenscontainer und Pop-up-Stände hier nach und nach eine improvisierte Street-Food-Meile bildeten.

Urban Spree Innenhof
Street-Art-Innenhof mit Craft-Bier und Foodtrucks
An dieser Station wird der Innenhof von Urban Spree im RAW-Gelände als fokussierter Mikrokosmos für Street Art, Live-Musik und zwangloses Trinken und Essen betrachtet. Das Skript sollte das Galeriegebäude, die Sitzgelegenheiten im Freien, große Wandgemälde und gelegentliche Foodtrucks oder Pop-up-Küchen beschreiben. Es sollte erklären, wie sich Urban Spree zwischen einem Kunstraum und einem entspannten Biergarten positionierte und häufig Konzerte und Festivals veranstaltete. Eine Anekdote könnte ein Wandprojekt schildern, bei dem internationale Künstler an einem Wochenende ganze Wände neu bemalten, und eine andere könnte einen Sommerabend beschreiben, an dem Besucher auf Holzbänken lagen und einer Band lauschten, während sie in der Schlange für Burger oder vegane Wraps an einem Foodtruck standen.

Suicide Circus-Fassaden
Club-Außenansichten und RAW-Nachtleben-Atmosphäre
Dieser Halt behandelt die Außenansicht des Suicide Circus und die benachbarten Club- und Veranstaltungsfassaden am RAW-Gelände, wobei der Fokus auf der Nachtlebenskultur liegt und nicht auf dem Betreten der Clubs. Das Skript sollte Berlins Ruf in Sachen Techno und elektronischer Musik ansprechen, die Open-Air-Tanzflächen und wie diese Clubs Bahnanlagen und Bahnsteige wiederverwenden. Es soll erklären, wie strenge Türpolitiken und Foto-Regeln die Szene prägen, dabei aber die Details allgemein und respektvoll halten. Eine Anekdote könnte erzählen, wie ein provisorischer Holzsteg zur Open-Air-Tanzfläche für Stammgäste zu einer Art Insider-Wahrzeichen wurde; eine andere könnte anmerken, dass an Sommerwochenenden der gedämpfte Bass und die Warteschlangen eine hör- und sichtbare Kulisse für die nahegelegenen Imbissstände bilden.

Brücke Warschauer Straße
Verkehrsknotenpunkt mit Ausblicken und schnellen Imbissen
Dieser Halt nutzt die Brücke Warschauer Straße als Aussichtspunkt über Bahngleise, das RAW‑Gelände und die Zufahrt zur Spree, legt zugleich aber den Fokus auf die Ansammlung von Kebab‑, Currywurst‑ und Spätimbissständen in der Nähe. Das Skript sollte die hochgelegene S‑Bahn‑ und U‑Bahn‑Station beschreiben, die Menschenmengen aus Feiernden und Pendlern sowie die Rolle der Brücke als Trichter zwischen Friedrichshain und dem Flussufer. Es sollte Berlins berühmten Döner Kebab und die schnellen Snacks als Treibstoff für Nächte in der Stadt einbinden. Eine Anekdote könnte einen langjährigen Kebab‑Stand erwähnen, der dafür bekannt ist, Clubgänger im Morgengrauen und Arbeiter zur Mittagszeit zu bedienen, und eine andere könnte die Tradition heraufbeschwören, beim Beobachten der Züge, die unter der Brücke rumpeln, eine Currywurst zu schnappen.

East Side Gallery
Freiluft-Gedenkstätte der Berliner Mauer mit Wandgemälden und Kiosken
Diese Station stellt die East Side Gallery als einen lang erhaltenen Abschnitt der Berliner Mauer vor, der nach 1989 von Künstlern bemalt wurde und heute von Imbissständen und Uferkiosken gesäumt ist. Das Skript sollte erklären, dass dies einst Teil der Grenze und des Todesstreifens war, dann zu einem Symbol der Freiheit und künstlerischen Ausdrucksform wurde und zugleich Erhaltungsprobleme und touristischem Druck ausgesetzt ist. Es sollte auf bestimmte, bekannte Wandgemälde als visuelle Anker hinweisen. Eine Anekdote könnte davon erzählen, wie einige Künstler Jahre später zurückkamen, um ihre Werke nach Beschädigungen neu zu malen oder zu restaurieren, und eine andere könnte einen Uferkiosk beschreiben, der als einfacher Containerbar begann und sich zu einem gut besuchten Treffpunkt bei Sonnenuntergang entwickelte.

Oberbaumbrücke
Historische Brücke, die Friedrichshain und Kreuzberg verbindet
Dieser Halt nutzt die Oberbaumbrücke sowohl als historische Flussquerung als auch als Aussichtspunkt über die Spree, mit nahegelegenen Bars und Clubterrassen an beiden Ufern. Das Skript sollte ihre markanten Backsteintürme und Bögen beschreiben, ihre Entstehung als Kontrollpunkt zwischen Ost und West und ihre spätere Rolle als Symbol der wiedervereinigten Stadt. Es sollte die vorbeifahrenden U‑Bahn‑Züge oben mit den Spaziergängern unten verknüpfen. Eine Anekdote könnte die spielerische jährliche Wasserschlacht erwähnen, die einst hier zwischen Bewohnern von Friedrichshain und Kreuzberg stattfand, und eine andere könnte heraufbeschwören, wie Fotografen und Filmemacher die Silhouette der Brücke bei Sonnenuntergang bevorzugen, während Boote vorbeifahren.

Promenade am Schleusenufer
Entspannter Uferweg mit kleinen Imbiss- und Getränkekiosken
Dieser letzte Halt hebt den Schleusenufer-Abschnitt der Uferpromenade in Kreuzberg hervor, mit informellen Bars, Kiosken und einfachen Imbissständen entlang des Wassers. Das Skript sollte Menschen beschreiben, die mit Getränken auf Stufen oder niedrigen Mauern sitzen, den Anblick vorbeifahrender Ausflugsschiffe und den Kontrast zu den zuvor intensiveren Szenen am RAW-Gelände und an der Brücke. Es sollte kurz zusammenfassen, wie Flussufer einst strikte Grenzen und Industriezonen markierten, heute aber entspannte Freizeit anbieten. Eine Anekdote könnte einen winzigen Kiosk erwähnen, der berühmt wurde für seine hausgemachte Limonade oder gemischte Spritz-Getränke, und eine andere könnte spontane Open-Air-Filmvorführungen oder DJ-Sets nennen, die an warmen Nächten gelegentlich hier stattfinden.
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Tour-Details
Zugang
Kostenlos
Haltestellen
12 Sehenswürdigkeiten
Sprachen
GermanEnglishSpanishFrench
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